Praxis am Fluss Marie-Therese Straßer-Wiesenberger Personenzentrierte Psychotherapie Körperarbeit Reich SKAN Paartherapie Gruppenarbeit Depression Angstzustände Panikattacken Lebenskrise
Ich bin 1960 in Wien geboren. Nach meinem Studium der Produktgestaltung an der Universität für angewandte Kunst in Wien habe ich die Körperarbeit nach Wilhelm Reich („Skan“) für mich entdeckt. Die Erfahrung, wie unmittelbar und stark sich die vitale Lebenskraft in Menschen dadurch wiederbeleben lässt, hat in mir bald den Wunsch geweckt, selbst diese Arbeit zu erlernen. Seit 2004 arbeite ich als Körpertherapeutin in freier Praxis mit Einzelpersonen und Gruppen.

In Ergänzung und Erweiterung meiner therapeutischen Erfahrungsbreite habe ich die Ausbildung in personzentrierter Psychotherapie nach Carl Rogers absolviert. Die Arbeit in der Psychiatrie (Wagner-Jauregg) war ein weiterer wichtiger Baustein meines beruflichen Lebens. Seit 1996 lebe ich in Linz, bin Mutter einer erwachsenen Tochter und zweier (bald erwachsenen) Söhne.

Professioneller Hintergrund

  • Psychotherapeutin im PGA, Verein für prophylaktische Gesundheitsarbeit, Linz
  • mehrjährige psychotherapeutische Tätigkeit in der Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg
  • Praktika in der Suchtberatung Point, Promente OÖ, und im Verein Alleinerziehend
  • Workshops zu emotionaler Kompetenz in Schulen
  • Kulturarbeit/Organisation von sozio-kulturellen Projekten (LinzKultur und Linz09, Kulturhauptstadt Europas)
  • Erwachsenenbildung und Kulturvermittlung
  • langjährige Tätigkeit im Gastgewerbe

Ausbildung

  • Personzentrierte Psychotherapie, APG Forum, Wien
  • SKAN – Körpertherapie nach W.Reich, Loil Neidhöfer und Petra Mathes, Hamburg
  • Produktgestaltung Metall, Univ. für angewandte Kunst, Wien

Weitere Ausbildungen

  • Gruppenarbeit, SRI (Systemische Reintegration), Loil Neidhöfer, Hamburg
  • Streaming Theatre –Training in körperorientierter Theaterarbeit, Miriam Kaufmann, Hamburg
  • Gruppendynamik
  • Kulturorganisation

Meine Arbeit

In meiner Arbeit greife ich auf das Potential der tiefen und nachhaltigen Einflüsse meiner beiden Ausbildungen zurück: der in personzentrierter Psychotherapie nach Carl Rogers und jener in Körperarbeit nach Wilhelm Reich („Skan“). So unterschiedlich diese Ansätze auch scheinen mögen, verbindet sie doch ein zutiefst positives Menschenbild: der Glaube an einen guten Kern und an das Selbstheilungspotential in jeder und jedem Einzelnen. Lange vor seiner Zeit hat Reich erkannt, wie sehr seelische Verletzungen Spuren im Körper hinterlassen und die Lebendigkeit beeinträchtigen können. Rogers wiederum betonte das grundlegende Bedürfnis nach Selbst-Werdung und entwickelte eine sehr wirksame, von Zugewandtheit, Wertschätzung und Offenheit getragene Form der Gesprächstherapie. Diese steht im Mittelpunkt meiner Arbeit mit Klientinnen und Klienten.

Psychotherapie sehe ich als Weg, der über Selbst-Verständnis und Selbst-Akzeptanz zu heilsamer Veränderung führt. In der Therapie geht es nicht darum, etwas zu erzwingen, sondern darum, neue Erfahrungen zu machen, den Blick zu öffnen und zu erweitern. Und so wie sich im Laufe eines Weges die Landschaft ändert, vollzieht sich dabei nach und nach eine Veränderung in Ihrem Inneren.

„Ich habe keine Lehre. Ich zeige nur etwas. Ich zeige Wirklichkeit, ich zeige etwas an der Wirklichkeit, was nicht oder zu wenig gesehen worden ist. Ich nehme ihn, der mir zuhört, an der Hand und führe ihn zum Fenster. Ich stoße das Fenster auf und zeige hinaus. Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch.“
Martin Buber

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